15.12.10 Großfeuer zerstört Bausstoffhandlung


Am heutigen Abend gegen 19:45 Uhr lief beim Lage- und Führungszentrum in Emden die Meldung über ein Feuer in einer Baustofffirma auf. Daraufhin wurde der Löschzug der hauptamtlichen Wachbereitschaft sowie der 1. und 2. Zug der Ortsfeuerwehr Stadtmitte alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Kräfte brannte ein zweigeschossiger Büro- und Ausstellungskomplex. Während des Erstangriffs am hinteren Gebäudeteil kam es zu einer Durchzündung im Gebäude nach dem zahlreiche Scheiben geborsten waren. Umgehend wurde durch den Emder Stadtbrandmeister und Einsatzleiter, Bernd Lenz, die Alarmstufe von 5 auf 7 erhöht. Somit wurde Großalarm für alle Emder Feuerwehren gegeben. Beim Eintreffen der nachrückenden Kräfte brannte das Gebäude bereits in voller Ausdehnung. Betroffen war das Büro- und Ausstellungsgebäude der Firma. Um das noch unbeschädigte Lagergebäude, welches direkt an das Brandobjekt grenzte wirkungsvoll schützen zu können, wurde ein zweites Drehleiterfahrzeug angefordert. Dieses Fahrzeug traf gegen kurz nach 20:00 Uhr, aus der etwa 30 Kilometer entfernten Nachbarstadt Leer, am Einsatzort ein. Mittels Riegelstellung konnte der Lagerbereich gehalten werden, dass Büro- und Ausstellungsgebäude brannte aber trotz des massiven Löscheinsatzes vollständig aus. Die winterlichen Verhältnisse  bei minus 10 Grad machten nicht nur den Einsatzkräften zu schaffen, sondern sorgten auch kurzfristig für Probleme bei der Löschwasserversorgung. Trotz "winterfest gemachten" Unterflurhydranten, ließ sich bei einer Wasserentnahmestelle der Deckel nicht öffnen. Dieser wurde kurzerhand mittels Brenner aufgetaut und geöffnet. Um die Wasserversorgung auf Dauer sicher zu stellen und die Wasserführenden Fahrzeuge speisen zu können wurde die Hochleistungspumpe der Ortsfeuerwehr Borssum herangezogen und am Emder Hafen in Stellung gebracht. Diese förderte über Stunden zusätzliches Löschwasser zur Einsatzstelle. Da der Hafen und der Einsatzort durch die Bahnlinie Emden Hbf/Emden Außenhafen geteilt wird, wurde der Bahnverkehr für den Zeitraum der Löscharbeiten eingestellt. Hunderte Schaulustige versammelten sich, behinderten die Löscharbeiten jedoch nicht, da die Polizei den Bereich um das Objekt weiträumig abgesperrt hatte. Die Einsatzkräfte aus Emden und Leer kämpften mit mehreren Trupps, Wasserwerfern sowie mit Wenderohren von den Drehleitern aus, um den Brand unter Kontrolle zu bringen. Ein Übergreifen des Feuers auf das Lager sowie auf angrenzende Gebäude konnte durch den massiven Wassereinsatz der rund 160 Einsatzkräfte verhindert werden. Durch die enorme Hitze mussten zudem die Einsatzfahrzeuge, die in unmittelbarer Nähe des Feuers standen, gekühlt werden. Gegen 22:00 Uhr wurde nach einer Lagebesprechung damit begonnen, freie Kräfte aus dem Einsatzgeschehen abzuziehen. Diese sollten sich zur Nachtruhe begeben und sich am nächsten Morgen um 09:00 Uhr für eine weitere Brandbekämpfung, für Nachlöscharbeiten und die Brandwache wieder am Einsatzort einfinden. Gegen 22:15 Uhr wurde die DL aus Leer entlassen. Gegen Mitternacht konnte dem Lage- und Führungszentrum "Feuer unter Kontrolle" gemeldet werden. Auch am Folgetag, Donnerstag 16.12.10, gab es für die Einsatzkräfte keine Entwarnung. Im Gegenteil. Aufgrund des massiven Löscheinsatzes hatte sich das zum Teil unterkellerte Gebäude mit Löschwasser gefüllt. Ein im Keller untergebrachter, etwa mit  8000 Liter Öl gefüllter Heizöltank, war dadurch aufgeschwommen. Infolge dessen rissen die Leitungen und der Tank schlug Leck. Das nunmehr auslaufende Öl geriet zusammen mit dem Löschwasser über den Kellerrand nach draußen und ergoss sich auf das Gelände und die angrenzenden Straßen. Die sofort alarmierte Gefahrgutgruppe setzte im Außenbereich große Mengen Bindemittel ein und pumpte das Löschwasser-Öl-Gemisch in 10 Spezialcontainer. Weitere 10 dieser Container stellte die Werkfeuerwehr aus dem Emder VW-Werk, zur Verfügung. Ein privates Unternehmen wurde mit der fachgerechten Entsorgung des Öl-Wassergemisch beauftragt. Der Kreuzungsbereich war auch noch am Donnerstagabend für den Fahrzeugverkehr gesperrt um den eingesetzten Kräften genug "Bewegungsraum" zu bieten. Über den Verkehrsfunk wurde empfohlen den Autobahnring BAB 31 in Richtung VW Werk  und nicht den Weg durch das betroffene Stadtgebiet zu nutzen. An Dreistigkeit fast nicht zu überbieten war das Verhalten einiger Autofahrer. Trotz Straßensperrung fuhren Autos durch das Einsatzgeschehen, nach dem die Sperren durch die Fahrzeuginsassen einfach beiseite geschoben worden waren. Noch während der Nachlöscharbeiten am Donnerstag beim Baustoffhandel musste die Feuerwehr Emden erneut zu einem Brandeinsatz ausrücken. Dem Lage- und Führungszentrum war um 14:42 Uhr ein Küchenbrand im Stadtteil Wybelsum gemeldet worden. Der alarmierte Löschzug der hauptberuflichen Wachbereitschaft sowie die Ortsfeuerwehren Wybelsum/Logumer-Vorwerk Larrelt, Twixlum rückten sofort aus. Beim Eintreffen des Löschzuges der Wachbereitschaft drang Rauch aus der Küche. Ein Angriffstrupp ging unter PA vor und entfernte brennende Gegenstände aus der Küche. Die alarmierten Ortsfeuerwehren mussten nicht mehr eingreifen. Das Gebäude wurde mittels Hochdrucklüfter entraucht. Der Einsatz war nach etwa 30 Minuten beendet. Auch am Freitag, 17.12.10, wurden durch die Brandwache in der Brandruine vom Bausstoffmarkt vereinzelte Glutnester entdeckt und abgelöscht. Ermittlungen von Sachverständigen und Polizei ergaben einen technischen Defekt als Ursache des Großfeuers. Der Brand sei in einer Kabelbahn in einer Zwischendecke des zweigeschossigen Gebäudes ausgebrochen. Der Schaden beläuft sich auf 1,5 – 1,8 Millionen Euro.

 

 

Einsatzstichwort: "Gebäudebrand - B5" (erhöht auf B7)

Einsatzart: Brandeinsatz

Alarmierte Kräfte: HWB, OF Stadtmitte 1.+2. Zug, OF Borssum, OF Widdelswehr/Petkum, OF Twixlum, OF Larrelt, OF Wybelsum/Logumer-Vorwerk, OF Uphusen-Marienwehr, OF Leer, WF Volkswagen AG Werk Emden

Alarmierungszeitpunkt: 19:45 Uhr

Eingesetzte Fahrzeuge: 

HLF 20/16, DLK 23/12, TLF 24/50, KLAF, KdoW-StBM und Stv. StadtBM, LF 16A, LF 16 B, LF 8/6, LF 16C, GW-L, WLF + AB Leitstelle, MTW, GW-V, GW-L, TLF 16/25, LF 16 TS, WLF + AB Pumpe, MTW, TLF 16/25, LF 8, SW 2000, MTW, LF 10/6, LF 8/8 TS, LF 8/6, MTW, LF 8, LF 16 TS, TLF 16/25, LF 16 TS, MTW, DLK 23/12, WLF

 

Sonstige Feuerwehr Einheiten: Leistelle Dollart als TEL (Informations- und Kommunikations-Gruppe IuK), Versorgungszug, Gefahrgutzug


RTW, OrgL, SEG-DRK OV-Emden mit Rettungsgespann und mehrere Streifenwagen der Polizei, Brandermittler

 

Text: Riese

Foto: Wilken


29.10.10 Feuer auf Balkon


Zu einem Zimmerbrand wurden heute am frühen Abend, kurz nach 17:00 Uhr, die hauptberufliche Wachbereitschaft, die Ortsfeuerwehren Borssum und unsere Ortswehr alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Kräfte war offener Feuerschein und enorme Rauchentwicklung sichtbar, so dass der Erstangriff mit einem C-Rohr über das Treppenhaus durch die Einsatzkräfte der Wachbereitschaft erfolgte. Ein zweites C-Rohr wurde über die Drehleiter im Außenbereich in Stellung gebracht. Nach Zutritt zur Wohnung, im 4. Obergeschoss, stellte sich heraus, dass es nicht im, sondern vor dem Zimmer brannte. Auf dem zur Wohnung gehörenden Balkon hatte sich gelagerter Unrat entzündet. Durch die Hitzeentwicklung platzte eine Fensterscheibe, so dass der Qualm in die Wohnung zog, die nach schnellem Ablöschen des Brandgut mit einem Hochdrucklüfter entraucht wurde. Untätig bleiben musste der Bewohner der Wohnung. Dieser hatte vor Eintreffen der Feuerwehr versucht einen im Hausflur öffentlich zugänglichen Feuerlöscher aus dem dafür vorgesehenen Wandschrank zu nehmen, um einen eigenen Löschversuch zu unternehmen, musste aber feststellen, dass dieser verschlossen worden war und er keinen Schlüssel besaß. Mit einer leichten Handverletzung wurde er vom Rettungsdienst ambulant versorgt. Die Höhe des Schadens, sowie die Ursache des Brandes ist unbekannt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

 

Einsatzstichwort: "Zimmerbrand-B5"

Einsatzart: Brandeinsatz

Alarmierte Kräfte: HWB, stv. StadtBM, OF Borssum, OF Widdelswehr/Petkum

Alarmierungszeitpunkt: 17:09

Eingesetzte Fahrzeuge: HLF 20/16, DLK 23/12, 10-10 TLF 24/50, GW-L, TLF 16/25, LF 16TS, MTW, LF 10/6, LF 8/8 TS

 

Zudem: RTW, Streifenwagen PI Leer/Emden

 

Text: Riese

Foto: Wilken


28.10.10 Erneut Feuer in Borssumer Schulsporthalle


Nach dem heute Nachmittag um 14:55 Uhr Alarm für den Löschzug der hauptberuflichen Wachbereitschaft, die Ortsfeuerwehr Borssum und unsere Ortswehr  gegeben worden war, ist das Feuer in der Turnhalle gelöscht. Der Hausmeister hatte offenes Feuer im Deckenbereich der Sporthalle festgestellt. Daraufhin hatte er das Lage- und Führungszentrum Emden über die 112 alarmiert. Ein Großaufgebot der Feuerwehr rückte somit zum Einsatzort aus. Schnell konnten die Einsatzkräfte einen Brand in der Zwischendecke lokalisieren. Nach Demontage der Deckenplatten und der verbauten Isolierwolle mittels Brechwerkzeugs, konnte das Feuer mit einem C-Rohr abgelöscht werden. Anschließend wurde die Halle mit einem Hochdrucklüfter entraucht. Während des gesamten Einsatzverlaufes wurde der Deckenbereich mittels Wärmebildkamera kontrolliert. Nach Informationen waren, wie beim letzten Brand vor einem Monat, die gasbetriebenen Heizstrahler Ursache für den Brand. Erst einen Tag zuvor hatten Handwerker an den Geräten gearbeit. Diese seien dann angestellt worden, um die Halle langsam zu erwärmen. Dieses mal gestaltete sich der Einsatz aber als langwieriger da bereits ein tragender Balken Feuer gefangen hatte und sich das Feuer bereits auf eine größere Fläche ausgebreitet hatte. Aufgrund dessen wurde am Abend eine Firma damit beauftragt ein Gerüst aufzustellen um die Deckenplatten großflächig entfernen zu können und noch eventuell unentdeckte Glutnester ablöschen zu können. Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr Borssum waren noch bis 23:00 Uhr vor Ort. Eine Brandnachschau fand zusammen mit Kräften der hauptberuflichen Wachbereitschaft statt. Verletzt wurde niemand. Es entstand Sachschaden in unbekannter Höhe. Die Poliei hat die Ermittlungen aufgenommen.

 

 

Einsatzstichwort: "Brand in Turnhalle-B5"

Einsatzart: Brandeinsatz

Alarmierte Kräfte: HWB, OF Borssum, OF Widdelswehr/Petkum

Alarmierungszeitpunkt: 14:55 Uhr

Eingesetzte Fahrzeuge: TLF 24/50, HLF 20/16, DLK 23/12, KdoW (StadtBM) , TLF 16/25, LF 16 TS, MTW, LF 10/6, LF 8/8 TS

 

Text: Riese

Bild: Wilken


1.10.10 Feuerwehrfahrzeug verunglückt auf Übungsfahrt


Ein Löschgruppenfahrzeuge  der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Emden geriet während einer Übungsfahrt im Klappweg auf die durchnässte Berme und rutschte dabei seitlich in den angrenzenden Straßengraben. Nachdem die Unfallstelle abgesichert war, wurde mit dem Sichern des verunfallten Fahrzeugs begonnen, auslaufende Betriebsstoffe aufgenommen und die Unfallstelle ausgeleuchtet. Nach etwa 4 ½ Stunden konnte das Fahrzeug mittels Autokran geborgen werden. Eine Person wurde bei dem Unfall leicht verletzt, die übrigen Besatzungsmitglieder kamen mit dem Schrecken davon.

 

Einsatzstichwort: "Technische Hilfeleistung -VU1"

Einsatzart: Verkehrsunfall

Alarmierte Kräfte: HWB, StadtBM, OF Widdelswehr/Petkum, OF Stadtmitte

Alarmierungszeitpunkt: 18:00 Uhr

Eingesetzte Fahrzeuge: WLF + AB Technische Hilfeleistung,  HLF 24/50, KdoW, MTW, GW-L, LF 10/6, LF 8/8 TS

 

Zudem: Streifenwagen PI Leer/Emden

Text: Riese

Bild: Feuerwehr


29.9.10 Brandnachschau


Heute Morgen waren einige unserer Kameraden noch einmal am Brandobjekt des ausgebrannten Gulfhofs in Jarssum. Bis zum frühen Nachmittag wurde die Brandruine noch einmal besichtigt und sichergestellt, das auch die letzten Brandnester abgelöscht waren, sowie das das in der Nacht herausgefahrene Stroh, das auf einer nahegelegenen Weide abgekippt worden war, nicht wieder aufflammt. Die Ortsfeuerwehren Uphusen-Marienwehr und Twixlum waren bereits gegen 00:15 Uhr abgezogen worden. Die Nachtwache der Ortsfeuerwehr Wybelsum-Logumer/Vorwerk meldete am Morgen keine besonderen Vorkommnisse.

 

 

 

Einsatzstichwort: Kein Einsatzstichwort. (Ohne Alarmierung)

Einsatzart: Brandnachschau

Alarmierte Kräfte: OF Widdelswehr/Petkum

Alarmierungszeitpunkt: gegen 09:30 Uhr

Eingesetzte Fahrzeuge: LF 10/6

 

 

Text:Riese

Bild:Feuerwehr


28.9.10 Gulfhof mit Pferdepension fällt Flammen zum Opfer


Am heutigen Morgen gegen 09:00 Uhr wurden die Einsatzkräfte unserer Ortswehr sowie ein Löschzug der Hauptberuflichen Wachbereitschaft zu einem gemeldeten Schuppenbrand im Ortsteil Jarssum alarmiert. Beim Eintreffen des Löschzugs der hauptberuflichen Wachbereitschaft war Qualm, an einem Schuppen der an ein Stallgebäude grenzt, sichtbar. Weiterhin wurde den Einsatzkräften mitgeteilt, dass sich weder Menschen noch Tiere im Gebäude aufhalten. Einige zuvor im Stall untergebrachte Pferde wurden noch, kurz vor dem übergreifen der Flammen vom Schuppen zum Hauptgebäude, durch zwei anwesende Reiterinnen sowie dem Bewohner des Bauernhofes auf eine nahe liegende Koppel gebracht. Nach Eintreffen des ersten Fahrzeugs der Ortsfeuerwehr Widdelswehr/Petkum erhöhte Ortsbrandmeister Albert Groenhagen die Alarmstufe "B4" auf "B5" , da Feuerschein in einem Seitengebäude sichtbar wurde. Somit wurde die Alarmierung der Nachbarwehr Borssum durch das Lage- und Führungszentrum Emden veranlasst. Kritisch wurde es, als das Feuer durch 3 abgestellte Traktoren, Dieselkraftstoff und Schmierölen richtig Nahrung fand und es zu einer Durchzündung kam. Der Stadtbrandmeister und Einsatzleiter, Bernd Lenz, erhöhte nach seiner Ankunft und dem sich rasch ausbreitenden Feuer die Alarmstufe auf "B7- Vollbrand". Durch das Lage- und Führungszentrum wurden somit zwei Löschzüge der Feuerwehr Stadtmitte sowie der Schlauchwagen der Feuerwehr Larrelt, die IOK-Gruppe sowie der Versorgungszug in Bewegung gesetzt. Da sich das Feuer, durch etwa 500 in Rundballen gepresstes Stroh, rasend schnell in dem ca. 30x18 m großen Stallhauptgebäude ausbreitete, bestand die Hauptaufgabe darin, mittels Riegelstellung das Wohnhaus zu halten. Dieses gelang unter Einsatz mehrerer Trupps sowie dem Einsatz der Drehleiter von zwei Seiten im Außenbereich. Ein unter Atemschutz ausgerüsteter Trupp bekämpfte kleinere Brandnester von Innen im Bereich des eingebauten Brandschutzgiebels zwischen brennendem Stallgebäude und Wohnhaus. Weiteren  Einsatzkräften gelang es Nebengebäude eines Werkzeugverleihs in dem u.a. Gasflaschen lagerten sowie Wohnhäuser in unmittelbarer Lage zu schützen und das Feuer unter Kontrolle zu bringen. Gegen 10:30 Uhr war das Feuer "unter Kontrolle". Mittels angeforderten Bagger wurde damit begonnen das eingelagerte Stroh aus dem Stallgebäude zu bringen und abzulöschen um es dann, durch Traktoren mit Großvolumen-Anhängern, so genannten Dumpern, zu einem nahe gelegenen Feld bringen zu können. Durch den alarmierten Versorgungszug war die Sicherstellung von Getränken und Mahlzeiten der etwa 72 Einsatzkräfte die während des Erstangriffs vor Ort waren sichergestellt. Gegen 17:00 Uhr trafen, "frische Kräfte" zur Ablösung, der Ortsfeuerwehren Wybelsum-Logumer/Vorwerk, Twixlum und Uphusen-Marienwehr, an der Einsatzstelle ein. Auch für diese Kräfte wurde die Verpflegung durch den Versorgungszug abgewickelt. Gegen 17:00 Uhr waren etwa 130 Einsatzkräfte von Feuerwehr, THW und Rettungsdienst vor Ort. Da den Beteiligten klar war, das dieser Einsatz auch die Nacht über andauern wird, wurde die Beleuchtung zum Ausleuchten der Einsatzstelle frühzeitig organisiert. Diese Aufgabe übernahmen, gegen 19:00 Uhr, Mitglieder des Technische-Hilfswerk. Mittels Lichtmasten und Powermoon wurde diese gewährleistet. Die letzten unserer Einsatzkräfte rückten, nach über 15 Stunden, gegen 00:30 Uhr ein. Die Ortsfeuerwehren Wybelsum/Logumer-Vorwerk, Twixlum und Uphusen-Marienwehr werden die Nachlöscharbeiten, das ablöschen des herausgefahren Stroh übernehmen und den Brandschutz des ausgefahrenen Strohs auf dem nahe gelegenen Feld die Nacht über hindurch sicherstellen. Als durchaus vorbildlich zu bezeichnen ist auch die Versorgung der Einsatzkräfte durch die Anwohner in unmittelbarer Umgebung zum Brandort. Diese gewährten den eingesetzten Kräften aller Rettungsorganisationen Sitzgelegenheiten auf Ihren Grundstücken, das Benutzen von privaten Nassräumen und versorgten uns zudem mit heißen und kalten Getränken.

 

 

Einsatzstichwort: "Schuppenbrand- B4" (Erhöht auf B7)

Einsatzart: Brandeinsatz

Alarmierte Kräfte: HWB, StadtBM, OF Widdelswehr/Petkum, OF Borssum, 1.+ 2. Zug Stadtmitte, OF Larrelt, IOK-Gruppe, Versorgungszug, OF Wybelsum-Logumer/Vorwerk, OF Twixlum, OF Uphusen/Marienwehr

Alarmierungszeitpunkt: 09:00 Uhr

Eingesetzte Fahrzeuge: HLF 20/16, DLK 23/12, TLF 24/50, MZW, KdoW, LF 10A, LF 10/6, WLF+AB Leitstelle Dollart + AB Mulde, MTW, GW-L, GW-V, TLF 16/25, LF 16 TS, MTF, WLF+AB Pumpe, LF 10/6, LF8/8 TS, LF8, SW 2000, MTW, LF8, LF 16, MTW, LF 8/6, MTF, RTW

 

Zudem: Streifenwagen PI Leer/Emden, Zivilfahrzeug Brandermittler, Mitarbeiter Stadt Emden FD-Umwelt, THW OV Emden: MTW, GKW, LIMA.

 

 

Text: Riese

Bild: Wilken


21.9.10 Feuer bei Windenergieanlagenhersteller im Jarssumer-Hafen


In den Mittagsstunden wurden die Mitglieder der Einsatzabteilung in den Hafen gerufen. Durch die Entscheidung des Diensthabenden Wachabteilungsführer, des schon vor Ort eingetroffenen Löschzug der Hauptberuflichen Wachbereitschaft,  wurde dem Lage- und Führungszentrum Emden mitgeteilt, die Alarmstufe zu erhöhen und somit die zuständige Ortsfeuerwehr Borssum und die Nachbarwehr Widdelswehr/Petkum anzufordern. Diese Alarmierung erfolgte gegen 12:10 Uhr mit der Meldung: "Gebäudebrand B5". Somit rückten, nach dem Löschzug der Hauptberuflichen Wachbereitschaft, sechs weitere Einsatzfahrzeuge zum Brandort aus. Nach weiterer Lageerkundung stellte sich heraus, dass es sich bei dem Brand  um ein Feuer in einer Maschine in der so genannten Gondelhalle handelte. Durch einen Trupp unter Atemschutz konnte das Feuer mittels eines C-Rohres rasch gelöscht und dem Lage- und Führungszentrum die Meldung: "Feuer aus", bereits um 12.26 Uhr mitgeteilt werden. Mit einem Hochdrucklüfter wurde der betreffende Hallenbereich belüftet. Durch den massiven Einsatz der eingesetzten Kräfte, konnte größerer Schaden in der Produktionshalle vermieden werden, so der stellvertretende Stadtbrandmeister Ingo Tuitje. Die ersten Einsatzkräfte rückten gegen 12:40 Uhr bereits wieder ein.

 

 

Einsatzstichwort: "Gebäudebrand- B5"

Einsatzart: Brandeinsatz

Alarmierte Kräfte: HWB, OF Borssum, OF Widdelswehr/Petkum, Stv. StadtBM

Alarmierungszeitpunkt: 12:10 Uhr

Eingesetzte Fahrzeuge: TLF 24/50, HLF 20/16, DLK 23/12, Zivilfahrzeug (StadtBM), TLF 16/25, LF 16TS, MTW, WLF+AB Pupe, AH Hochleistungs - Lüfter, LF 10/6, LF8/8 TS

 

Text: Riese

Bild: Feuerwehr (Archiv)


20.9.10 Feuer in Borssumer Schulsporthalle


Am heutigen Vormittag um 10:33 Uhr wurde über das Lage- und Führungszentrum der Stadt Emden die Hauptberufliche Wachbereitschaft mit einem Löschzug, die Ortsfeuerwehr Borssum sowie unsere Ortswehr  zu einem Brand an die Osterburg-Schule in den Stadtteil Borssum gerufen. Dort hatten sich nach ersten Informationen Deckenplatten in der Turnhalle durch neu installierte Deckenstrahler entzündet. Eine Rauchentwicklung war sichtbar. Die 30 Kinder, die sich im Sportunterricht befanden, konnten durch das umsichtige Handeln der Lehrkräfte geordnet und unverletzt aus der Halle ins Freie geführt werden. Nach Eintreffen der ersten Kräfte konnten zwei Brandherde, offener Feuerschein, in der Decke lokalisiert werden. Unter Einsatz eines C-Rohres und mittel Brechwerkzeugs konnten ein Trupp unter Atemschutz mit einer Bockleiter an die Brandherde gelangen und ablöschen. Der Innenbereich der betroffenen Hallendecke wurde derweil mittels Wärmebildkamera kontrolliert. Durch die in Stellung gebrachte Drehleiter wurde auch der äußere Teil des Hallendachs mittels Wärmebildkamera überwacht, so der anwesende Stadtbrandmeister Bernd Lenz. In Kenntnis gesetzt wurde der Oberbürgermeister Alwin Brinkmann, der Fachdienst Schule- und Sport sowie das zuständige Gebäudemanagement. Um 11:45 Uhr konnte "Feuer aus" gemeldet werden. Der Innenbereich der Halle wurde anschließend mittels Hochdrucklüfter entraucht. Für die Kräfte der Hauptberuflichen Wachbereitschaft sowie der Ortsfeuerwehr Widdelswehr/Petkum war der Einsatz gegen 12:15 Uhr beendet, lediglich die Ortsfeuerwehr Borssum blieb als Brandsicherheitswache an der Einsatzstelle. Insgesamt waren 39 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst mit 13 Fahrzeugen vor Ort. Die Schadenshöhe ist unbekannt, die Brandursachenermittlung dauert an.

 

 

Einsatzstichwort: "Brand in Turnhalle-B5"

Einsatzart: Brandeinsatz

Alarmierte Kräfte: OF Borssum, HWB, OF Widdelswehr/Petkum, StadtBM und stv. StadtBM, Rettungsdienst, Notarzt, OrgL.

Alarmierungszeitpunkt: 10:33 Uhr

Eingesetzte Fahrzeuge: TLF 24/50, HLF 20/16, DLK 23/12, KdoW (StadtBM) , TLF 16/25, LF 16 TS, MTW, LF 10/6, LF 8 /8 TS, RTW, NEF

 

Text: Riese

Bild: Wilken


17.9.10 Transformatorenbrand im Jarssumer-Hafen


Heute am frühen Abend wurden unsere Einsatzkräfte zu einem gemeldetem Transformatorenbrand im Biomasseheizkraftwerk im Borssumer-Hafen alarmiert. Aufgrund der unklaren Lagemeldung wurde unsere Ortswehr zur Unterstützung angefordert. Nach Eintreffen der ersten Kräfte konnte starke Rauchentwicklung festgestellt werden. Nach kurzer Lagesichtung stellte sich heraus, dass es wohl bei Bauarbeiten zur Entzündung von Kunststofffolie gekommen war, die unter starker Rauchentwicklung verschmorte. Der Brand konnte durch die Einsatzkräfte schnell gelöscht werden. Schon um 18:15 Uhr konnte der Rettungs- und Leitstelle "Feuer aus" gemeldet werden. Nach einer Brandnachschau konnten die ersten Kräfte bereits eine halbe Stunde nach Alarmierung die Einsatzstelle verlassen.

 

 

Einsatzstichwort: "Transformatorbrand-B5"

Einsatzart: Brandeinsatz

Alarmierte Kräfte: OF Widdelswehr/Petkum, OF Borssum, HWB, StadtBM,

Alarmierungszeitpunkt: 17:53 Uhr

Eingesetzte Fahrzeuge: LF 10/6, LF 8/8 TS, MTW, LF 16 TS, WLF + AB Pumpe, TLF 16/25, TLF 25/30, DLK 23/12, KdoW

 

Text: Riese

Bild: Feuerwehr (Archiv)


27.8.10 Hochwasser in Osnabrück


Heute gegen 17:00 Uhr brachen 17 Feuerwehrkräfte unserer Ortsfeuerwehr gemeinsam mit etwa 70 weiteren Einsatzkräften der Kreisbereitschaft Emden nach Osnabrück auf. Die Kolonne traf gegen 22:00 Uhr im Katastrophengebiet ein. 8 Einsatzkräfte waren im Stadtgebiet eingesetzt. Die Hauptaufgabe bestand darin vollgelaufene Keller auszupumpen und Wohnhäuser und Geschäfte mittels Sandsäcken zu schützen. Das zweite Einsatzfahrzeug unserer Ortsfeuerwehr war mit 9 Kameraden bei einem Umspannwerk der RWE eingesetzt. Trotz massiven Einsatz von mehreren Pumpen, die in Spitzenzeiten 12.000 Liter Wasser in der Minute förderten, konnte eine Überflutung des Areals nicht vermieden werden. Dennoch konnte eine Trafostation und elektronische Geräte aus den Bürogebäuden konnten geschützt werden. Einem Feuerwehrkamerad unserer Ortswehr gelang es zusammen mit einem weiteren Retter der Nachbarwehr Borssum ein Reh vor dem Ertrinken zu retten. In wasserdichter Kleidung wateten die beiden mehrere hundert Meter durch das Überflutete Gelände und brachten das Tier unverletzt in ein Einsatzfahrzeug. In einem nicht vom Hochwasser bedrohtem Wäldchen wurde das Tier in die Freiheit entlassen. Unsere Ortswehr wurde am Sonnabend 28.8.10 um 10:30 Uhr durch Kräfte der Kreisfeuerwehrbereitschaft Friesland abgelöst.

 

Im Nachhinein stellten Experten fest: Wäre der Pegelstand, des direkt in unmittelbarer Nähe verlaufende Flußes Hase, um weitere 0,5 Meter angestiegen, und hätten die Einsatzkräfte von Feuerwehren und Hilfsorganisationen nicht die ganze Nacht durch gegen die Wassermassen gekämpft,  hätte dieser Umstand zu Kurzschlüssen und Unterbrechung der Elektrizitätversorgung geführt. Dieses hätte einen Stromausfall für den Großteil der Osnabrücker Bevölkerung bedeutet. Innerhalb kürzester Zeit waren 90 freiwillige Emder Helfer mit 16 Fahrzeugen, für einen Katastropheneinsatz, von zuerst unbekannter Dauer, zur Stelle. Dieses imponierte auch die Osnabrücker Einsatzkräfte. Die Osnabrücker bedankten sich vielmals für die geleistete Arbeit, dieses belegen auch zahlreiche Zuschriften, die die Emder Feuerwehr seit Tagen erreichen.

Auch Stadtbrandmeister Bernd Lenz richtete sich eigens mit einem Schreiben an die Einsatzkräfte seiner Feuerwehr.

„Die Kameradinnen und Kameraden haben mit ihrem Einsatz ein äußerst hohes Maß an Einsatzbereitschaft und Leistungsstärke unter Beweis gestellt". Diesem gilt mein großer Dank", so Lenz.

 

 

 

Einsatzstichwort: "Überörtliche Technische-Hilfeleistung"

Einsatzart: Technische Hilfeleistung

Alarmierte Kräfte: Widdelswehr/Petkum, Stadtmitte, Larrelt, Wybelsum/Logumer Vorwerk,

Uphusen/Marienwehr, Twixlum, Borssum

Alarmierungszeitpunkt: 15:30 Uhr

Eingesetzte Fahrzeuge: LF 10/6, LF 8/8TS, KdoW, MTW, GW-L, LF 16TS, LF 10/6, Krad,

LF 8, SW 2000, LF 16TS, LF 8/6, MTW, LF 16TS, WLF + AB Pumpe, LF 16TS

 

Text: Riese

Foto: Feuerwehr


4.8.10 Bahnunfall in Borssum


Am heutigen Vormittag gegen 09:40 Uhr,wurden die Bahnrettungskräfte unserer Ortsfeuerwehr  sowie der Hilfeleistungszug der Hauptberuflichen Wachbereitschaft Emden zu einem Bahnübergang in den Wykhoffweg im Emder Stadtteil Borssum gerufen. Ein 20-jähriger Emder wurde von einem herannahenden Regionalzug der Deutschen Bahn erfasst und getötet. In Zusammenarbeit mit dem Notfallmanager der Bahn AG wurden Sicherungsmaßnahmen und aufgrund des massiven Auflaufs von Schaulustigen, weitläufige Absperr- und Sichtschutzmaßnahmen getroffen. Obwohl es sich hier um eine elektrifizierte Bahnstrecke handelt, konnte auf ein Freischalten und Erden der Oberleitungen verzichtet werden, da bei den  Bergungs- und Evakuierungsmaßnahmen der Sicherheitsabstand zur Oberleitung nicht unterschritten wurde. Die etwa 15 Mitreisenden des Regionalexpress konnten unverletzt im Schienenersatzverkehr ihre Reise fortsetzen. Die Bahnstrecke Leer-Emden war rund zwei Stunden gesperrt.

 

 

Einsatzstichwort: "TH Bahn - Person unter Zug"

Einsatzart: Technische Hilfeleistung

Alarmierte Kräfte: OF Widdelswehr/Petkum, HWB mit Hilfeleistungszug, StadtBM, stv. StadtBM, Notfallmanager Bahn AG, RTW, NEF, Polizei, Bundespolizei, Kriminalpolizei, Notfallseelsorger

Alarmierungszeitpunkt: 09:46 Uhr

Eingesetzte Fahrzeuge: LF10/6 mit Anhänger TH-Bahn, WLF mit AB TH, HLF 20/16, DLK 23/12, KdoW

 

Text: Riese

Foto: Emder Zeitung




11.7.1. Dachstuhlbrand nach Blitzschlag


Zu einem Dachstuhlbrand nach Blitzschlag im Ortstteil Widdelswehr wurde unsere Ortsfeuerwehr sowie die Nachbarwehr Borssum sowie der Löschzug der Hauptamtlichen Wachbereitschaft  um 03:57 Uhr alarmiert. Nachbarn hatten die Bewohner auf das Feuer im Dach aufmerksam gemacht. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte im Otterweg war kein Feuerschein sichtbar, jedoch wurde eine starke Rauchentwicklung festgestellt. Unter zu Hilfenahme der Drehleiter und einem Trupp unter Atemschutz wurden mehrere Dachziegel im Bereich um einen Schornstein abgedeckt und die Dachdämmschicht entfernt, um an die Glutnester zu gelangen. Dieses gestaltete sich schwierig, da der Innenbereich des ausgebauten Obergeschosses mit Holzprofilen vertäfelt war. Durch den schnellen und massiven Einsatz der Einsatzkräfte, konnte größerer Schaden vermieden werden. Durch den Einsatz eines zweiten Trupps unter Atemschutz wurde aus dem Innenbereich das Dach mittels einer Wärmebildkamera nach Glutnestern abgesucht und abgelöscht. Der Einsatz war gegen 05:20 Uhr beendet. Der Löschzug der HWB sowie die Ortsfeuerwehr Borssum konnten gegen 05:30 Uhr die Einsatzstelle verlassen. Lediglich eine Brandwache der Ortsfeuerwehr Widdelswehr/Petkum blieb bis ca. 06:00 Uhr vor Ort. Die Bewohner des Einfamilienhauses kamen mit dem Schrecken davon. Verletzt wurde niemand.

 

Einsatzstichwort:  "Dachstuhlbrand-B5"

Einsatzart: Brandeinsatz

Alarmierte Kräfte: OF Widdelswehr/Petkum, OF Borssum, HWB, StadtBM, RTW, Polizei

Alarmierungszeitpunkt: 03:57 Uhr

Eingesetzte Fahrzeuge: LF 10/6, LF8/8 TS, TLF 25/30, DLK 23/12, TLF 16/25, LF 16 TS, KdoW 

 

Text: Riese

Foto: Ostfriesen-Zeitung


2.2.10 Zimmerbrand in Petkum


Einsatz  für die Ortsfeuerwehren Widdelswehr/Petkum, Borssum und die Hauptamtliche Wachbereitschaft der Stadt Emden, den Stadtbrandmeister und seinen Stellvertreter. Gegen 21:00 Uhr wurden die Einsatzkräfte zu einem Zimmerbrand in die Karkstraat im Emder Stadtteil Petkum gerufen. Vor Eintreffen der ersten Kräfte retteten sich die Bewohner selbst ins Freie. Durch den massiven Einsatz der alarmierten Einsatzkräfte konnte das Feuer um 21:15Uhr gelöscht werden. Gegen 22:00 Uhr konnten die Einsatzkräfte die Einsatzstelle verlassen.

 

 

Einsatzstichwort: "Zimmerbrand-B5"

Einsatzart: Brandeinsatz

Alarmierte Kräfte: OF Widdelswehr/Petkum, OF Borssum, HWB, StadtBM / stellv. StadtBM, RTW, Polizei

Alarmierungszeitpunkt: 20:55 Uhr 

Eingesetzte Fahrzeuge: LF10/6, LF8/8 TS, TLF 25/30,DLK 23/12, MTF, TLF 16/25, LF16 TS, KdoW 

 

Text: Riese

Foto: Blaulicht-Emden


2.1.10 Bahnunfall in Widdelswehr


Am  frühen Sonnabendmorgen gegen 07:30 Uhr, wurden die Bahnrettungskräfte unserer Ortsfeuerwehr , sowie der Hilfeleistungszug der Hauptberuflichen Wachbereitschaft Emden zu einem Bahnunfall am Bahnübergang in der Bahnhofstraße in den Stadtteil Widdelswehr gerufen. Ein 44- jähriger Emder wurde von einem heran nahenden Regionalzug der Deutschen Bahn erfasst und getötet. Ein Augenzeuge hatte die Einsatzkräfte alarmiert. Der während des Einsatz stark einsetzende Schneefall, zerrte zusätzlich an den Nerven der eingesetzten Kräfte. Nach Absprache aller einzuleitenden Maßnahmen mit dem Notfallmanager der Deutschen Bahn AG, begannen die Einsatzkräfte mit dem weiträumigen Absperren und Ausleuchten der Einsatzstelle. Obwohl es sich auf diesem Streckenabschnitt um eine elektrifizierte Bahnstrecke handelt, konnte auf eine Freischaltung und Erdung der Oberleitung verzichtet werden, da die Einsatzkräfte den Sicherheitsabstand zum Fahrdraht nicht unterschritten. Mittels ausgelegten Bohlen konnten die Einsatzkräfte das sichere übersteigen der im Zug verbliebenden Reisenden, über das Nebengleis, gewährleisten und die Leiche dem Bestatter übergeben. Dieses war bereits der dritte Freitod an dieser Stelle innerhalb der letzten zwei Jahre. Gegen 09:00 Uhr konnten die ersten Kräfte wieder einrücken. Die Bahnstrecke Leer-Emden war für rund zwei Stunden gesperrt.

 

 

Einsatzstichwort: "Person unter Zug"

Einsatzart: Technische Hilfeleistung

Alarmierte Kräfte: FF Widdelswehr/Petkum, HWB mit Hilfeleistungszug, StadtBM, Notfallmanager Bahn AG, RTW, NEF, Polizei, Bundespolizei, Kriminalpolizei, Notfallseelsorger

Alarmierungszeitpunkt: 07:30 Uhr

Eingesetzte Fahrzeuge: LF 10/6 mit Anhänger TH-Bahn, LF8/8TS, WLF mit AB Technische-Hilfeleistung, HLF 20/16, DLK 23/12, KdoW.

 

Text: Riese

Foto: Emder Zeitung