29.12.11 - Wassereinbruch auf Binnenschiff -
Im Rahmen einer Amtshilfe, wurde unsere Ortsfeuerwehr am heutigen Abend zur Unterstützung durch die Verkehrshafenzentrale "Ems" des Wasser- und Schifffahrtsamtes angefordert. Auf der Ems zwischen dem Emssperrwerk Gandersum und der Ortschaft Petkum hatte das Binnenschiff "MS Adriana" Wassereinbruch gemeldet. Das Wasser- und Schifffahrtamt war mit den Schiffen "Lüttje Hörn" und "Friesland" vor Ort, konnten die Lage ohne Hilfe der an Land in Bereitschaft gegangenen Feuerwehreinsatzkräfte, unter Kontrolle bringen. Neben insgesamt 25 Einsatzkräften mit 7 Fahrzeugen war die Wasser- und Schifffahrtspolizei und der Zoll mit jeweils einem Schiff an der Unglücksstelle. Nach rund zwei Stunden konnten die Einsatzkräfte der Feuerwehr wieder einrücken.
Einsatzstichwort: "Wassereinbruch Binnenschiff"
Einsatzart: Technische Hilfeleistung (TH)
Alarmierungszeitpunkt: 21:40 Uhr
Alarmierte Kräfte: HWB, OF Widdelswehr/Petkum, StadtBM
Eingesetzte Fahrzeuge: HLF 20/16, TLF 24/50, DLK 23-12, LF 10/6, LF 8/8 TS, WLF- AB TH, GW-W, KdoW
Sonstige: Rettungsdienst, Wasserschifffahrts-Polizei
Text/Foto: Riese
26.11.11 - Feuer im Biomasse-Heizkraftwerk -
Unsere Ortsfeuerwehr rückte gestern Abend zu einem Brand im Biomasseheizkraftwerk in den Jarßumer Hafen aus. Mitarbeiter hatten gegen kurz nach 23.00 Uhr Rauchentwicklung in einem Gebäudeteil bemerkt und die Feuerwehr alarmiert. Bereits kurze Zeit später trafen erste Kräfte am Unglücksort ein. Auch dieses konnten zuerst nur eine unklare Rauchentwicklung in einem so genanntenTiefensilo der Anlieferungshalle feststellen. In diesem werden die zur Energiegewinnung benötigten Brennstoffe, in Form von Hackselgut, gesammelt. Durch mehreren Trupps, die aufgrund des Qualms nur unter Atemschutz in den Gebäudeteil vordringen konnten, wurde versucht den Brandherd zu lokalisieren. Aufgrund der Dunkelheit und des bestehenden Brandrauchs wurden Beleuchtungsgeräte in Stellung gebracht. Mit großen Lüftern wurde zudem versucht, den Einsatzkräften ein besseres Sichtfeld zu verschaffen. Nachdem einige der rund 50 eingesetzten Kräfte die Einsatzstelle bereits wieder vorzeitig verlassen konnten, verblieb eine Brandwache vor Ort. Diese fanden im Laufe der Nacht immer wieder vereinzelnte Glutnester die abgelöscht werden mussten. Mittels Wärmebildkamera wurden in regelmäßigen Abständen Kontrollen durchgeführt. Zum Teil wurden Werte von über 100 Grad Celsius im Schreddergut gemessen. Aufgrund dieser Werte, musste das gelagerte Schreddergut in mühevoller und kräftezerrender Handarbeit durch die Einsatzkräfte umgeschichtet werden. Die letzten Einsatzkräfte verließen gegen 4.30 Uhr die Einsatzstelle. Über Brandursache und Schadenshöhe wurden noch keine Angaben gemacht.
Einsatzstichwort: Gebäudebrand "B5"
Einsatzart: Feuer
Alarmierungszeitpunkt: 23:11 Uhr
Alarmierte Kräfte: HWB, OF Borssum, OF Widdelswehr/Petkum, Atemschutz-Notfall-Rettungs- Gruppe, StadtBM und stv. StadtBM
Eingesetzte Fahrzeuge: TLF 24/50, HLF 20/16, DLK 23/12, LF 16 TS, TLF 16/25, MTW, WLF AB-Pumpe, LF 10/6, LF 8/8 TS, VRW, KdoW
Sonstiges: Polizei, Rettungsdienst
Text: Riese
19.11.11 - Feuer zerstört Elektrohandel -
Ein Raub der Flammen wurde am heutigen Morgen ein Elektrogeschäft im Stadtteil Borssum zu dem die Einsatzkräfte unserer Ortsfeuerwehr alarmiert wurden. Ein Passant war auf den Brandgeruch und auf Qualm im Dachbereich des Gebäudes aufmerksam geworden und informierte gegen kurz nach 6 Uhr die Rettungs- und Leitstelle Emden. Daraufhin rückte ein Großaufgebot der Feuerwehr in den betreffenden Stadtteil aus. Nach dem sich die Einsatzkräfte gewaltsam Zutritt zum verschlossenen Ladengeschäft verschafft hatten, kam es zu einer Durchzündung wobei ein Teil der Deckenkonstruktion einstürzte. Ein bereits begonnener Innenangriff wurde, zum Schutz der Einsatzkräfte, abgebrochen. Mit mehreren Leitungen, die zum Teil quer durch den Stadtteil verlegt werden mussten, wurde versucht das Feuer von außen unter Kontrolle zu bringen. Jedoch fanden die Flammen in den, im Geschäft gelagerten Materialien, genügend Nahrung und breiteten sich aus. Um den Brand unter Kontrolle zu bringen wurden weitere Einsatzkräfte aus dem gesamten Stadtgebiet alarmiert. Auch ein zweites Drehleiterfahrzeug wurde angefordert. Dieses kam aus der Stadt Leer. Rund sechs Stunden dauerte der Kampf gegen die Flammen. Jedoch konnte auch, durch den massive Einsatz der rund 100 eingesetzten Einsatzkräfte, nicht verhindert werden, dass das Gebäude bis auf die Grundmauern niederbrannte. Neben den zahlreichen Einsatzkräften waren auch Emdens Erster Stadtrat Martin Lutz und Regierungsbrandmeister Arnold Eyhusen vor Ort, um sich ein Bild vom Schadensausmaß zu machen. Aufgrund der massiven Rauchentwicklung wurde die Bevölkerung aufgefordert, Türen und Fenster geschlossen zu halten. Gefahr für die Bevölkerung habe zu keiner Zeit bestanden, das ergab die Auswertung der Proben, die an verschiedenen Messstellen des Stadtteils durch die Gefahrgutgruppe der Emder Feuerwehr, aus der Umgebungsluft genommen wurden. Auch nach Abschluss der Hauptlöscharbeiten wurden vereinzelte Glutnester im Inneren des Gebäudes gefunden und abgelöscht. Um auch im Außenbereich mögliche Brandnester zu entdecken und zu bekämpfen, wurden Teile des noch intakten Daches sowie die Verkleidung am Gebäude geöffnet. Ein Großteil der Einsatzkräfte konnte die Einsatzstelle gegen Mittag verlassen. Eine Brandwache wird jedoch noch für längere Zeit am Ort des Geschehens verbleiben. Zur Schadensursache und zur Höhe des entstandenen Schadens konnten noch keine Angaben gemacht werden. Die polizeilichen Ermittlungen haben begonnen.
Einsatzstichwort: Zimmerbrand "B5" erhöht auf "B7"
Einsatzart: Feuer
Alarmierungszeitpunkt: 06:16 Uhr
Alarmierte Kräfte: HWB, OF Borssum, OF Widdelswehr/Petkum, OF Stadtmitte 1,2,3 Einheit, OF Uphusen/Marienwehr, OF Larrelt, OF Wybelsum/Logumer-Vorwerk, Atemschutz-Notfall-Rettungs-Gruppe, OF Twixlum, IuK-Gruppe, V-Zug, Gefahrgutgruppe, StadtBm und stv. StadtBM
Eingesetzte Fahrzeuge: TLF 24/50, HLF 20/16, DLK 23/12, LF16,GW-L, TLF 16/25, LF 8, MTW, TLF 16/25, LF 16 TS, VLF, MTW, WLF AB-Gefahrgut, MTW, GW-Mess, MTW, TLF 16/25, LF 16 TS, WLF AB- Pumpe, WLF-AB Leitstelle Dollard, MTW, MTF, LF8/8 TS, LF 10/6, LF 8/6, KdoW
Sonstiges: Polizei, Rettungsdienst, OrG-Lt. RD, Untere Wasserbehörde, Brandermittler PI Leer/Emden
Text/Foto: Riese
27.10.11 - Feuer im Seniorenstift -
Zu einem Zimmerbrand wurde gestern unsere Ortsfeuerwehr in den Stadtteil Borssum gerufen. Gegen 17.42 Uhr lief ein Alarm der Brandmeldeanlage des HEWAG-Seniorenstifts in der Rettungs- und Leitstelle Emden auf. Die daraufhin alarmierten Kräfte der Feuerwehr waren mit einem Großaufgebot vor Ort. Die ersten eintreffenden Kräfte konnten den Brand eines Zimmers im 2. Obergeschoß lokalisieren, der schnell gelöscht werden konnte. Eine zu Anfang vermisste Person konnte kurze Zeit später aufgefunden und in Sicherheit gebracht werden. Der Bewohner des Zimmers wie auch zwei Angestellte, wurden durch den Rettungsdienst vorsorglich ins städtische Klinikum verbracht. Größerer Personenschaden konnte durch das Umsichtige Verhalten des Pflegepersonals verhindert werden, diese hatten die betroffene Station bereits geräumt. Wie die Polizei auf Nachfrage bestätigte, sei ein verschmortes Ladekabel im Badezimmer der Auslöser des Brandes gewesen. Außer Russanhaftung an der gesamten Fensterfront des betroffenen Zimmers entstand durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr kein nennenswerter Gebäudeschaden. Nach der Kontrolle weiterer Zimmer auf etwaiges Kohlenmonoxid und die Belüftung der Station durch einen Hochdrucklüfter, konnten die rund 50 Einsatzkräfte der Feuerwehr, die mit 13 Fahrzeugen vor Ort waren, nach zweieinhalb Stunden den Einsatzort verlassen.
Einsatzstichwort: Zimmerbrand "B6"
Einsatzart: Feuer
Alarmierungszeitpunkt: 17.42 Uhr
Alarmierte Kräfte: HWB, OF Borssum, OF Widdelswehr/Petkum, OF Stadtmitte, Atemschutz-Notfall-Rettungs-Gruppe, StadtBM + stellv. StadtBM, Einsatzleiter RD
Eingesetzte Fahrzeuge: HLF 20/16, TLF 24/50, DLK 23/12, TLF 16/25, LF 16 TS, MTW, LF 10/6, LF 8/8 TS, (LF 16, LF 10/6 in Bereitstellung), VLF, MTW, KdoW
Sonstiges: 2 RTW, 1 NEF, 1 Fahrzeuge PI Leer/Emden
Bild: Prikker
Text: Riese
4.11.11 - Kleintransporter von Lok erfasst -

Zu einer Technischen Hilfeleistung wurden wir am heutigen Vormittag alarmiert. Auf der Bahnlinie entlang der Nesserlander Straße vom Emder Hauptbahnhof zum Außenhafen hatte es ein Zugunglück gegeben. In Höhe einer Schrottverwertung war ein Kleintransporter eines Paketunternehmens von einer Lok erfasst worden. Der Fahrer blieb unverletzt. Der Lieferwagen wurde von dem unbeschrankten Bahnübergang auf eine Grünfläche neben den Gleisanlagen geschoben. Die Beifahrerseite wurde regelrecht aufgeschlitzt. Der Fahrer wollte vom Hafengelände kommend, auf die Nesserlander Straße fahren. Dabei hatte er den von rechts nahenden Güterzug übersehen. Da die Züge auf dieser Strecke relativ langsam fahren, ging der Unfall für den Fahrer glimpflich aus, so dass die Einsatzkräfte unserer Feuerwehr nicht mehr die Unfallstelle anfahren mussten und den Einsatz noch auf der Anfahrt abbrechen konnten.
Einsatzstichwort: "VU1 mit schienengebundenem Fahrzeug"
Einsatzart: Technische Hilfeleistung nach Verkehrsunfall
Alarmierungszeitpunkt: 11:38 Uhr
Alarmierte Kräfte: HWB, OF Widdelswehr/Petkum, StadtBM
Eingesetzte Fahrzeuge: HLF 20/16, WLF mit AB Rüst, LF 10/6, LF 8/8 TS mit Anhänger TH-Bahn, KdoW
Sonstige: Bundespolizei, Rettungsdienst, Notfallmanager Bahn AG
Text: Riese
Bild: OZ
23.8.11 - Brand eines Förderanlage -
Zu einem Brandeinsatz rückten heute Morgen gegen 7.45 Uhr die Kräfte unserer Ortsfeuerwehr in den Stadtteil Borssum aus. Im dort ansässigen Biomasse-Heizkraftwerk des norwegischen Statkraft - Konzerns war in einer etwa 20 Meter x 8 Meter großen, zweigeschossigen Halle, ein Förderband in Brand geraten. Schon auf der Anfahrt war die Rauchentwicklung sichtbar. Ein bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr am Tor postierter firmeneigener Fahrradkurier, führte den Löschzug der hauptberuflichen Wachbereitschaft über das weitläufige Gelände zum Brandort. Nach erster Lageerkundung im betroffenen Bereich der Holzanlieferungs- und Aufbereitungsanlage drang dichter Qualm aus den dort vorhandenen Wärmeabzugsöffnungen auf der oberen Etage der Halle. Bereits eingeleitete Selbstlöschversuche durch die Mitarbeiter waren erfolglos geblieben. Um an die brennenden Reste der Biomasse und des Förderbandes zu gelangen, wurden durch die Feuerwehr mehrere etwa 3 Meter x 2 Meter große Öffnungen an der Anlage geschaffen. Zur Brandbekämpfung wurde ein Trupp unter Atemschutz mit einem Rohr eingesetzt. Ein zweiter Trupp wurde in Bereitschaft gehalten. Ebenfalls in Bereitschaft blieben die alarmierten Kräfte der Ortsfeuerwehren Borssum und Widdelswehr/Petkum sowie die Atemschutz-Notfall-Gruppe der Ortswehr Wybelsum/Logumer-Vorwerk. Nach dem der Brand gelöscht war, wurde der betroffene Bereich mittels Tunnellüfter rauchfrei gemacht. Ein so genannter Trockenlauf des Förderbandes, nach Absprache zwischen Feuerwehr-Einsatzleitung und der Unternehmensleitung, um weitere Glutnester ausmachen zu können misslang aufgrund technischer Ursache, so dass das Förderband demontiert werden musste. Gegen 09.15 Uhr konnten die ersten Kräfte den Einsatzort verlassen. Während der Demontagearbeiten des betroffenen Förderbandes verblieb die Ortsfeuerwehr Borssum als Brandwache vor Ort und löschte weitere Glutnester ab. Schmorende Reste wurden mittels Schuttmulden aus der Halle befördert und auf einer Freifläche abgelöscht. Die erschöpften Einsatzkräfte wurden währenddessen durch das Unternehmen verpflegt. Gegen 11.30 Uhr wurde der Einsatz beendet. Im Einsatz waren 10 Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr mit 38 Einsatzkräften sowie der Rettungsdienst.
Einsatzstichwort: Gebäudebrand "B5"
Einsatzart: Feuer
Alarmierungszeitpunkt: 07.45 Uhr
Alarmierte Kräfte: HWB, OF Borssum, OF Widdelswehr/Petkum, ATG-Notfallgruppe
Eingesetzte Fahrzeuge: TLF 24/50, HLF 20/16, DLK 23/12, LF 16 TS, TLF 16/25, MTW, WLF AB-Pumpe, LF 10/6, LF 8/8 TS, VRW
Sonstige: RTW, Streifenwagen PI Leer/Emden
Bild: Archiv
Text: Riese
13.8.11 - Chlorgasexplosion im Borssumer Freibad -
Als Alarmübung entpuppte sich die Alarmmeldung über ein gemeldetes Feuer im Freibad Borssum die unsere Ortsfeuerwehr gestern Abend gegen 19.41 Uhr erreichte. Nur Minuten später befand sich das erste unserer Fahrzeuge auf der Anfahrt in den Nachbarstadtteil. Die Erhöhung der Alarmstufe von B5 auf U4 B7 veranlasste Ortsbrandmeister Albert Groenhagen dazu, Sirenenalarm in den Ortsteilen Jarßum, Widdelswehr und Petkum auszulösen, um weitere Einsatzkräfte zu alarmieren. Beide Fahrzeuge erreichten in kürzester Zeit den Einsatzort. Die Hauptaufgabe unserer Kräfte war neben der Suche, die Bergung und der Abtransport der Verletzten aus dem Gefahrenbereich sowie die Brandbekämpfung. Diese großangelegte Übung wurde um 20:45 Uhr beendet.
Einsatzstichwort: Feuer in Gebäude "B5" erhöht auf "U4/B7"
Einsatzart: Feuer, Umwelteinsatz sehr großen Ausmaßes
Alarmierungszeitpunkt: 19:41
Alarmierte Kräfte: HWB, OF Borssum, OF Widdelswehr/Petkum, StadtBM, stv. StadtBM, OF Stadtmitte, OF Larrelt, OF Wybelsum-Logumer/Vorwerk, OF Twixlum, ATG Notfall-Gruppe, Gefahrgutgruppe FF Emden, IuK-Gruppe FF Emden, V-Zug FF Emden, Gefahrgutzug LK Leer
Eingesetzte Fahrzeuge: TLF 24/50, HLF 20/16, DLK 23/12, LF16,GW-L, TLF 16/25, LF 8, MTW, TLF 16/25, LF 16 TS, VLF, MTW, WLF AB-Gefahrgut, MTW, GW-Mess, MTW, TLF 16/25, LF 16 TS, WLF AB- Pumpe, WLF-AB Leitstelle Dollard, MTW, MTF, LF8/8 TS, LF 10/6
Sonstiges: DRK Stadt Emden
Text/Bild: Riese
28.7.11 - Feuer auf Gelände des Biomasseheizkraftwerks -
Zu einem Brandeinsatz wurden heute gegen 11.30 Uhr die Kräfte unserer Ortswehr in den Nachbarstadtteil Borssum gerufen. Auf dem Gelände des Biomasseheizkraftwerks im Jarßumer-Hafen war in einer Halle gelagertes Schreddergut und Holzhacksel in Brand geraten. Die Löscharbeiteten gestalteten sich als schwierig, da sich das Feuer bereits in dem mehreren Meter hohen Haufen ausgebreitet hatte. Mittels Radlader wurde der Haufen abgetragen. Das zum Teil glimmende Brandgut wurde auf einer Freifläche zwischengelagert und abgelöscht. Die Kräfte der Ortsfeuerwehr Borssum waren bis in die Abendstunden damit beschäftigt, Temperaturmessungen durchzuführen. Die Messgeräte zeigen Temperaturen von zum Teil über 70 Grad Celsius im Inneren des Haufens an, was ein weiteres Abtragen erforderlich werden ließ. Wie die Polizei auf Nachfrage bestätigte, sei das Feuer durch Selbstentzündung ausgebrochen.
Einsatzstichwort: Gebäudebrand "B5"
Einsatzart: Feuer
Alarmierungszeitpunkt: 11.30 Uhr
Alarmierte Kräfte: HWB, stv. StadtBM, OF Borssum, OF Widdelswehr/Petkum, Atemschutz-Notfall-Gruppe
Eingesetzte Fahrzeuge: TLF 24/50, HLF 20/16, DLK 23/12, TLF 16/25, LF 16 TS, MTW, WLF AB Pumpe, AH Tunnellüfter, LF 10/6
Sonstige: Streifenwagen PI Leer/Emden, RTW
Text: Riese
Bild: Doden
23.7.11 - Person von Zug erfasst -
Zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen ereignet sich in Emden ein tödlicher Bahnunfall zu dem unsere Einsatzkräfte heute Morgen gegen 04:45 Uhr in den Stadtteil Friesland gerufen wurde. In der ersten Alarmmeldung wurde vermutet, dass es sich um einen Bahnmitarbeiter handele. Nach Eintreffen der ersten Einsatzkräfte an der Unfallstelle konnte dieses aber ausgeschlossen werden. Nach Auskunft des Lokführers tauchte in der Dunkelheit, etwa sechs Meter vor dem fahrenden Zug, eine männliche Person im Scheinwerferlicht auf, die sich auf den Gleisanlagen bewegte. Trotz Signalpfiff und Notbremsung durch den Lokführer misslang dem jungen Mann den befahrenen Schienenstrang zu verlassen und wurde vom Triebwagen erfasst. Die sofort eingeleiteten Reanimierungsversuche durch Kräfte von Rettungsdienst und Feuerwehr blieben erfolglos. Der Schwerverletzte verstarb noch an der Unglücksstelle. Obwohl es sich hier um eine elektrifizierte Bahnstrecke handelt, konnte auf ein Erden der Oberleitung verzichtet werden, da bei der Bergung des Verunglückten der Sicherheitsabstand zu den Oberleitungen nicht unterschritten wurde. Somit beschränkte sich die Arbeit der Feuerwehr auf das Absperren und Ausleuchten der Einsatzstelle sowie die Bergung des Verunglückten. Die geplante Evakuierung der zehn im Zug befindlichen Fahrgäste, die allesamt unverletzt blieben, wurde durch den diensthabenden Notfall-Manager der Bahn AG abgebrochen. Der unter Schock stehende Lokführer wurde durch einen Kollegen abgelöst. Der Regionalexpress 14151 konnte seine Fahrt Richtung Münster fortsetzen. Um 06.10 Uhr wurde die Vollgesperrte Strecke Leer - Emden für den Schienenverkehr wieder freigegeben. Die Identität des jungen Mannes konnte die Polizei, trotz sofort eingeleiteter Untersuchungen, erst am darauffolgenden Montag zweifelsfrei klären. Dabei handelte es sich um einen 18 – jährigen aus dem Landkreis Aurich.
Einsatzstichwort: "Person unter Zug"
Einsatzart: Technische Hilfeleistung
Alarmierungszeitpunkt: 04.45 Uhr
Alarmierte Kräfte: HWB, OF Widdelswehr/Petkum, StadtBM
Eingesetzte Fahrzeuge: TLF 24/50, HLF 20/16, WLF AB Technische-Hilfeleistung, LF 10/6 mit AH Bahnerdung, LF 8/8 TS, KdoW
Sonstige: Streifenwagen PI Leer/Emden, Zivilfahrzeug Pol, Bundespolizei, Notfallmanager Bahn AG, NEF, RTW, Tatortgruppe Pol.
Text/Bild: Riese
11.7.11 - Verkehrsunfall -

Heute Morgen gegen 7:08 Uhr wurden unsere Einsatzkräfte zu einem Verkehrsunfall gerufen. Ein Pkw war auf der Leeraner Straße in Höhe Petkumer Münte in ein Buswartehäuschen gefahren. Der anfängliche Verdacht, die verunfallte Person sei im Fahrzeug eingeklemmt, bestätigte sich beim Eintreffen der Einsatzkräfte glücklicherweise nicht. Der verletzte Fahrer wurde mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus transportiert. Unfallursache und Schadenshöhe sind derzeit noch unbekannt.
Einsatzstichwort: VU-Verkehrsunfall
Einsatzart: Technische Hilfeleistung nach Verkehrsunfall
Alarmierungszeitpunkt: 07:08 Uhr
Alarmierte Kräfte: HWB, OF Widdelswehr/Petkum
Eingesetzte Fahrzeuge: TLF 24/50, HLF 20/16, DLK 23/12, WLF AB Technische Hilfeleistung, LF 10/6, LF 8/8 TS
Bild: Hoffmann
Text: Riese
28.6.11 - Person von Zug erfasst -
Der Regionalexpress 4430 aus Hannover mit Ziel Norddeich-Mole erfasste gestern Abend kurz vor 23 Uhr einen 65- jährigen Emder in Höhe des Bahnübergangs Stoppelweg in Jarßum und verletzte diesen tödlich. Die Notfalleitstelle der Bahn AG hatte der Rettungs- und Leitstelle Emden eine Person im Gleis gemeldet. Gegen 23.04 Uhr wurden die Einsatzkräfte der Hauptberuflichen Wachbereitschaft und unserer Ortsfeuerwehr alarmiert. Insgesamt 23 Einsatzkräfte waren vor Ort. Mittels Lichtmast wurde die Unglücksstelle ausgeleuchtet und weiträumig abgesperrt. Die Bahnstrecke Leer - Emden war für rund zwei Stunden voll gesperrt. Nach Aussage des Lokführers habe sich die Person liegend im Gleisbett aufgehalten. Eine sofort eingeleitete Notbremsung war jedoch erfolglos. Die Tatortgruppe der Polizei nahm noch in der Nacht die Ermittlungen auf. Nach Freigabe der Strecke wurde der, mit 31 Fahrgästen besetzte Zug, durch einen Ersatzlokführer in den Emder Bahnhof verbracht.
Einsatzstichwort: "Person unter Zug"
Einsatzart: Technische Hilfeleistung (TH)
Alarmierungszeitpunkt: 23.04 Uhr
Alarmierte Kräfte: HWB, OF Widdelswehr/Petkum, StadtBM
Eingesetzte Fahrzeuge: TLF 24/50, HLF 20/16, DLK 23/12, WLF-AB Technische-Hilfeleistung, LF 10/6, LF 8/8 TS, Bahnrettungs-Anhänger
Sonstige: Streifenwagen PI Leer/Emden, Bahnpolizei, Tatortgruppe Pol., NEF, RTW, Notfallmanager Bahn AG
Text/Bild: Riese
23.6.11 - Starkregen sorgt für Dauereinsatz -

Ein Unwetter mit Gewitter und Starkregen sorgte am späten Donnerstagnachmittag in Emden für überflutete Straßen und vollgelaufene Keller. Der Schwerpunkt des Unwetters lag über dem Stadtteil Borssum. Dort führten die Regenfälle zu zahlreichen Wassereinbrüchen in Wohnhäuser. Zunächst verfinsterte sich der Himmel, dann gingen heftigste Niederschläge nieder. Erst Starkregen, dann Hagel. Vollgelaufene Keller und von den Wassermassen hoch gedrückte Gullydeckel waren die Hauptschäden.
Gegen 18.00 Uhr gingen zahlreiche Notrufe von betroffenen Anwohnern in der Rettungs- und Leitstelle ein. Rund 80 Unwetterbedingte Einsätze arbeitete die Freiwillige Feuerwehr mit rund 120 hauptberuflichen- und freiwilligen Kräften bis spät in die Nacht ab. Aufgrund der vorherrschenden Bedingungen wurden alle sieben Ortsfeuerwehren der Stadt, das Technische Hilfswerk sowie der Versorgungszug der Emder Feuerwehr in den betroffenen Stadtteil beordert. Hilfe kam zudem aus dem Nachbarlandkreis Leer. Die Ortsfeuerwehr Oldersum unterstützte die Emder Kräfte. Bis spät in die Nacht bemühten sich die Einsatzkräfte „Herr der Lage“ zu werden.
Auch Stunden nach dem Regen sprudelten die Wassermassen wie Fontainen aus den Gullys auf den Straßen und in den Kellern. 40 bis 50 Liter pro Quadratmeter waren binnen kürzester Zeit niedergegangen das Entwässerungssystem konnte diesen Wassermassen nichts entgegensetzen. Mit Besen, Nasssaugern und Tauchpumpen wurden die Keller von den Einsatzkräften entwässert. Dort, wo die Wasserstände für die Tauchpumpen zu niedrig waren, halfen nur noch Eimer und Wischmopp. Bewaffnet mit diesen machten sich viele Bewohner ans Reinemachen. 250 Sandsäcke wurden von den alarmierten Kräften zum sichern von Gebäuden verteilt. Erst nach Mitternacht konnten die erschöpften Rettungskräfte ihren Heimweg antreten.
Einsatzstichwort: "Wasser in Gebäude"
Einsatzart: Technische Hilfeleistung (TH)
Alarmierte Kräfte: HWB, alle Ortsfeuerwehren, Versorgungszug, Stv. StadtBM, Einheits-Zugführer
Eingesetzte Fahrzeuge: alle verfügbaren Fahrzeuge der Emder Feuerwehr
Sonstige: Technisches-Hilfswerk (THW), Freiwillige Feuerwehr Oldersum (LK Leer)
Text: Riese
OZ-Bild: Kalbernagel
5.6.11 - Blitzeinschlag in Wohnhaus -
Zu einem Brandeinsatz wurde unserer Ortsfeuerwehr am heutigen Abend in den Stadtteil Friesland gerufen. Während eines Gewitters verirrte sich ein Blitz und schlug in das Dach eines Mehrfamilienhauses ein. Beim Eintreffen der Feuerwehr war weder Rauch noch Feuerschein sichtbar. Mittels Dreh- und Steckleiter wurde das Dach, das sichtbare Schäden erlitten hatte, auf mögliche Brandnester kontrolliert. Mittels kleinen Mulden, die durch die Feuerwehr ins Obergeschoss gestellt wurden konnte nachlaufendes Regenwasser aufgefangen werden. Im unteren Bereich des Hauses wurde ausgelaufendes Wasser mittels eines Wassersaugers aufgenommen. Dieses war durch eine geborstene Wasserleitung ausgetreten. Die letzten Kräfte verließen gegen 20:50 Uhr die Einsatzstelle.
Einsatzstichwort: B5 "Feuer nach Blitzeinschlag"
Einsatzart: Brandeinsatz
Alarmierte Kräfte: HWB, OF Borssum, OF Widdelswehr/Petkum, ATG-Notfallrettungsgruppe, StadtBM, stv. StadtBM
Alarmierungszeitpunkt: 18:56 Uhr
Eingesetzte Fahrzeuge: HLF 20/16, TLF 24/50, DLK 23/12, TLF 16/25, LF 16 TS, LF 10/6, LF 8/8 TS, VRW, MTW, KdoW
Sonstige: RTW, Streifenwagen PI Leer/Emden
Text/Bild: Riese
8.5.11 - Ein Feuer und zwei zerstörte Gartenlauben -
Ein Feuer zerstörte am späten Sonntag Nachmittag gleich zwei Gartenlauben in der Mohnblumenstraße im Ortsteil Petkum. Da beide Lauben unmittelbar aneinander gebaut worden waren, hatte das Feuer leichtes Spiel mit den aus Holz errichteten Anbauten. Um 17:20 Uhr wurde unsere Ortsfeuerwehr sowie die Hauptberufliche Wachbereitschaft alarmiert. Insgesamt waren 25 Einsatzkräfte mit fünf Fahrzeugen vor Ort und brachten mittels zwei C-Rohren und vier Einsatzkräften unter Atemschutz das Feuer schnell unter Kontrolle. Bei den anschließenden Nachlöscharbeiten kam neben Einreißhaken auch eine Wärmebildkamera zum Einsatz um letzte Glutnester auszumachen und abzulöschen. Nach rund zweieinhalb Stunden rückten die letzten Einsatzkräfte ab. Laut Polizei entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 10 000 Euro.
Einsatzstichwort: B4 - Laubenbrand
Einsatzart: Brandeinsatz
Alarmierte Kräfte: HWB, OF Widdelswehr/Petkum, StadtBM
Alarmierungszeitpunkt: 17:20 Uhr
Eingesetzte Fahrzeuge: HLF 20/16, TLF 24/50, DLK 23/12, LF 10/6, LF 8/8 TS, KdoW-StadtBM
Sonstige: RTW, Streifenwagen PI Leer/Emden
Text/Bild: Riese
26.2.11 - Umwelteinsatz -

Zu einem Umwelteinsatz wurden heute unsere Einsatzkräfte alarmiert. Eine etwa 15 Kilometerlange Dieselspur zog sich quer durch das Stadtgebiet bis an die östliche Stadtgrenze in den Landkreis Leer hinein. Betroffen waren die Bereiche: Larrelt (Würthembergerstraße / VW-Kreisel), Stadtmitte (Nesserlanderstraße / Am Tonnenhof), Friesland, Borssum, Hilmarsum (Petkumer Straße) sowie Jarßum, Widdelswehr und Petkum (Leeraner Straße). Über Stunden hinweg mussten die Einsatzkräfte den ausgelaufenen Kraftstoff mühsam abstreuen.
Einsatzstichwort: U1
Einsatzart: Umwelteinsatz
Alarmierte Kräfte: HWB, OF Larrelt, OF Stadtmitte, OF Borssum, OF Widdelswehr/Petkum
Alarmierungszeitpunkt: 08:59 Uhr
Eingesetzte Fahrzeuge: zahlreiche Fahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr Emden
Sonstige: Polizei, Privates Spezialunternehmen
Text: Riese
Foto: Archiv
8.2.11 - Flugzeugnotlandung auf Emder Airport -

Heute Mittag wurde die Ortsfeuerwehr Widdelswehr/Petkum als Unterstützungseinheit im MANV-Konzept zu einer Flugzeugnotlandung auf dem Emder Flughafen alarmiert. Die Alarmierung ging um 12:59 Uhr im Lage- und Führungszentrum Emden durch Mitarbeiter der Flugsicherung ein.
Ein zweimotoriges Propellerflugzeug musste aufgrund von Fahrwerksproblemen auf einem durch die Emder Feuerwehr, vorsorglich, ausgebrachten Schaumteppich landen. Die acht Passagiere und der Pilot überstanden die Landung unverletzt.
Offenbar kurz nach dem Start der Maschine auf der Nordseeinsel Borkum hatte der Pilot des Flugzeugs der Marke, Britten-Norman Islander (Bild), ein Fahrwerksproblem bemerkt und auf dem Flug nach Emden bereits den Tower über die Luftnotlage informiert. Daraufhin setzten Mitarbeiter des Airports den Notruf ab. "Unregelmäßigkeiten am Spurzwang für das Zwillingsrad am rechten Fahrwerk gelten als Ursache", teilte die OLT am späten Nachmittag mit. Wie es zu dem Problem gekommen sei ist unklar. Die Maschine war erst einen Tag zuvor gewartet worden.
Die Emder Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei hatten sich auf die Notlandung und einen möglichen "Massenanfall von Verletzten" (MANV) vorbereitet und rückten mit einem Großaufgebot aus. Die Landung um 13.57 Uhr glückte jedoch ohne Probleme. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) aus Braunschweig wurde eingeschaltet. Der entstandene Schaden beläuft sich auf unter 10 Euro, so die OLT. In einem Dankesschreiben richteten sich die OLT-Geschäftsführer, Dr. Bernhard Brons und Joachim van Grieken, eigens an die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst. Hier heißt es: " Vorraussetzung für das Gelingen der sicheren Landung war das kompetente und professionelle Zutun vieler beteiligter Kräfte", und weiter: " Der Ablauf der Maßnahmen hat uns gezeigt, dass wir in Emden für derartige Notsituationen gut gerüstet sind..."
Einsatzstichwort: H33 Flugzeugabsturz/Notlandung
Einsatzart: Technische Hilfeleistung
Alarmierte Kräfte: HWB, OF Stadtmitte, OF Borssum, OF Widdelswehr/Petkum
Alarmierungszeitpunkt: 12:59 Uhr
Eingesetzte Fahrzeuge:
HLF 20/16, DLK 23/12, TLF 24/50, WLF + AB Technische Hilfeleistung, LF 16 B, LF 8/6, GW-L, WLF + AB Sonderlöschmittel, MTF, TLF 16/25, WLF-AB Pumpe, LF 10/6, LF 8/8 TS, TLF 16 T
Sonstige: 4 RTW, 2 NEF, OrgL, SEG des DRK- OV Emden
Text: Riese
Foto: Archiv
Beachten Sie, dass die Auflistung der Einsatzberichte einmal nicht vollständig sein kann. Sollte dieses einmal der Fall sein, arbeiten wir gerade daran, Ihnen die zum Einsatzgeschehen dazugehörenden Informationen zur Verfügung zu stellen.
